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Geschichte

Die Lintorfer Feuerwehrgeschichte von Walter Komber

Vorwort

Wäre der Idealismus eine Erfindung unserer heutigen Computertage, würde er mit aller Sicherheit klein geschrieben. Idealisten, die bereit sind für andere, für die Dorfgemeinschaft Lintorf etwas zu tun, sind ausgesprochen rar geworden. Heutzutage ist die erste Frage: ,Was bekomme ich dafür, wenn ich das tue?“ Nur verschwindend wenige verspüren Lust, sich freiwillig einzusetzen, ohne dass hernach die „Kasse stimmt“. Wen wundert's in einer Zeit, wo der krasse Materialismus zum alleinigen Götzen geworden ist. Sicherlich ist jede Verallgemeinerung vom Übel. Aber wer kritisch über seinen Tellerrand schaut und über diese mehr und mehr sich abzeichnende Tendenz nachdenkt, der muß zu diesem niederschmetternden Ergebnis kommen. Das Engagement für die Gemeinschaft, der freiwillige Einsatz ist im Kurswert der heute Lebenden nur noch in relativ kleinen Portionen vorhanden. Bei der Lintorfer Feuerwehr besitzt der Begriff „Gemeinschaft“ noch einen hohen Stellenwert. Wenn Not am Mann ist, wenn der Nächste Hilfe braucht, dann fragen die Blauröcke nicht lange, keinesfalls, was sie dafür bekämen, dann handeln sie. Nun geht es nicht andauernd um den Ernstfall. In vielen Übungsstunden müssen sich die Wehrangehörigen vorbereiten, um im Unglücksfall das Richtige schnell und überlegt zu tun. Wir sollten anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages in Lintorf den Freiwilligen Feuerwehren dafür Dank sagen, daß sie in immer wieder bewiesener Freiwilligkeit, in nie erlahmender Bereitschaft und mit so großartigem Idealismus für unsere Sicherheitsbelange da sind. Wie könnte man in der heutigen Situation formulieren? „Vorbilder sind nie notwendiger geworden als heute!“

Walter Komber


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