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Zusammenfassung

Die Feuerwehr ist eine öffentliche oder private Einrichtung zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit und Sachen durch Brände, Explosionen, Überschwemmungen, Unfällen und ähnlichen Ereignissen. Daneben kann sie noch andere Aufgaben, insbesondere des vorbeugenden Brandschutzes, des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes wahrnehmen. Das Reichsgesetz von 1938, das die Aufstellung einer Feuerschutzpolizei in allen größeren Städten vorsah, ist nach Gründung der Bundesrepublik längst durch neue Landesgesetze ersetzt worden, in denen allen Gemeinden die Unterhaltung einer Berufs- oder Freiwilligen Feuerwehr zur Pflicht gemacht ist. Diese Feuerwehren sind weder als Polizei noch als Ordnungsbehörde anzusehen, sondern sind kommunale Einrichtungen ohne die Berechtigung, eigene Verfügungen zu erlassen. Heutzutage können wir uns keine Stadt, kein Dorf mehr ohne die Freiwillige Feuerwehr denken. Allen ist bekannt, dass auch kein noch so kleines Dorf von Schadensfeuer, Unglücksfallen oder gar Katastrophen gefeit ist. Unsere hochtechnische Welt hat natürlich auch nicht die kleinen Ortsfeuerwehren ausgespart. Die Ausrüstungen, der Fahrzeugpark, die erfolgte Ausbildung erinnern keinesfalls mehr an die Zeit, in der man mit Einreißhaken und Ledereimer zur Brandstelle eilte. Die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge in heutiger Zeit sind schon kaum mehr überschaubar. Es sind die immer besonders gestalteten Kraftfahrzeuge oder Anhängerfahrzeuge für die Kraftfahrzeuge zur Aufnahme einer Besatzung und oder einer feuerwehrtechnischen Beladung und zur Aufnahme von Lösch- und sonstigen Einsatzmitteln. Man unterscheidet dabei: Einsatzleitwagen, Löschgruppen-, Tanklösch-, Tragkraftspritzen-, Hubrettungsfahrzeuge, Rüst-, Geräte-, Schlauchwagen, Schaummittelfahrzeug, Feuerwehranhänger, Rettungsfahrzeug, Rettungs-, Krankentransport-, Notarztwagen und Großraum-Krankentransport-Wagen, Feuerwehrkran, Lichtmastfahrzeug, Feuerwehr-Wechsellader-Fahrzeug, Feuerwehrboot, auch Drehleiter und Feuerwehrleiter. Bei dieser Vielzahl von Spezialfahrzeugen, Booten und Leitern nehmen sich die beiden Feuerwehrmotorräder der Lintorfer Wehr schon fast als Oldtimer aus. Die eingesehenen Berichte aus den geführten Protokollbüchern des letzten Jahrhunderts dieser Wehr sind ein ganz verlässlicher Gradmesser über die Effizienz und Schlagkraft in dieser langen Zeit. Darin sind die vielen Brandeinsätze, Brandwachen, die sonstigen Einsätze, die unendlich vielen Übungen und Ausbildungsstunden ganz penibel aufgelistet worden. Solange es heute noch junge Menschen gibt, die sich freiwillig und ohne große Worte für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung stellen, braucht sich die Ortschaft Lintorf nicht um einen dauernd einsatzbereiten Brandschutz sorgen.